Von Rock bis Ska am Dülfer Anger beim Beats On Anger Open Air
Open Air Festival Flair gab es am vergangenen Samstag beim kostenlosen Beats On Anger Open Air in der Münchner Dülferstraße.
Am 28.7.2012 rocken fünf Bands auf einem kostenlosen Open Air den Dülfer Anger. Organisiert hatten das Festival die Jugendzentren Freizetstätte „KistE“ und das Kinder- und Jugendzentrum „Der Club“. Die BMW AG beteiligte sich als Sponsor an dem kleinen Festival. Daneben waren natürlich viele freiwillige Helfer am Start, die fleißig mit aufbauten oder z.B. die einzelnen Stationen des Rahmanprogramms betreuten.
Pünktlich um 14:00 eröffnete Rwakka Zinho, in der Münchner Hip Hop Szene Münchens kein Unbekannter, das Festival und es ging mit der jungen alternative Rock Band BLINDWOOD los. Sie hatten es geschafft zu ihrem ersten großen Auftritt eine recht ansehnliche Zahl an Fans herbeizuschaffen, die ordentlich mit rockten. Das Publikum war begeistert und man merkte kaum, dass die Band erst kurz in dieser Besetzung war und zum ersten Mal vor so vielen Leuten spielte.
Weiter ging es mit SHAMANS PROJECT einer Band, die sich dem balkanlastigem Rock verschrieben hat. Leider setzte der Regen ein, so dass nur die härtesten Fans vor der Bühne standen. Die Band gab alles und machte totz Regen ordentlich Stimmung.
In der Umbaupause produzierten sich junge und ganz junge Hip Hopper neben der Bühne und zeigten ihr Können. Angefeuert vom Publikum präsentierten die Kleinsten stolz ihre Moves und freuten sich über jeden Beifall.
Mit JD wurde es laut und Metal lastig auf der Bühne. JD zeichnen sich durch starken Gesang und rockigen Gitarrensound aus. Wer wollte konnte ordentlich Headbangen. Die Band machte es eindrucksvoll vor. Nach dem Auftritt wurden erste Zugabe Rufe gehört- Die Band ließ sich nicht lange bitten und erfüllte dem Publikum den Wunsch.
Ein Höhepunkt des Festivals war sicher der Auftritt von Roger Rekless. David Mayonga aka Roger Rekless ist in der Rapper Szene kein Unbekannter. So stand/steht er unter anderem mit Team MAKASI, mit Blumentopf und Boshi San auf der Bühne. Bemerkenswert sind seine sozialkritischen Texte und sein soziales Engagement. Seine Texte sind kein Aufruf zur Gewalt ala Gengsta Rap. Ganz im Gegenteil. Ihm geht es um Alltagsprobleme, wobei hier nicht nur der deutsche Alltag eine Rolle spielt. Zum Schluss gab es noch eine Freestyle Einlage, die begeistert vom Publikum aufgenommen wurde.
Zum Schluss übernahmen die Ska Legende Bluekilla die Bühne. Ska vom Feinsten wurde geboten. Hie rmerkte man deutlich die jahrelange Bühnenerfahrung der Band. Das leider nicht mehr so zahlreiche Publikum tanzte und feierte mit der Band.
Ein insgesamt tolles Festival, gerade auch im Hinblick auf den Standort Dülferstrasse. Multikulti auf und vor der Bühne. Das Speise- und Getränkeangebot war sehr Preiswert gestaltet, so dass auch der kleine Geldbeutel nicht weinen und auf die Bratwurst verzichten musste. Wir würden uns freuen, wenn das Beats On Anger Festival auch im nächsten Jahr wieder stattfinden würde.(JK)
Fotos Beats On Anger

