The toten Crackhuren im Kofferraum – kunterbunter Krawall aus Berlin im 59to1 München – laut aber keineswegs untalentiert

München, 06.05.12  Ihr aktuelles Album hört auf den Namen „Jung, talentlos & gecasted“. Der Titel sitzt erst mal wie ein Faustschlag von Klitschko.

“The T.C.H.I.K” schreiben über sich selbst: „  …. die erste Mädchenband in diesem Land seit zwanzig Jahren, die dir nichts vom Pferd erzählen will. Nein, diese Mädchenband erzählt dir natürlich etwas von ihrem Pony.“

Musikalisch sind die Crackhuren irgendwo zwischen  Punk, Electro, Disco, Neuer Deutscher Welle und Nonsenspop angesiedelt. Das was da von der Bühne kommt ist geballte Ladung Musik, Spass und prolliger Witz im positiven Sinne. Nichts wird ausgelassen. Tabus waren gestern. Es wird nichts annonymisiert. Alles wird beim Namen genannt. Bei anderen Bands heißen z.B. die Fans, die fleißig Flyer verteilen Street-Team. Bei den Crackhuren „Straßennutten“.

Auf der Bühne geht es gewaltig ab. Drei Jungs im Hintergrund, die einige Instrumente bedienen, 5 Frauen im Vordergrund. Singend, tanzend, schreiend in bunten Outfits präsentieren die Crackhuren ihre Songs. Die Texte deftig, die Musik hämmert und regt das Publikum zum wilden tanzen an.

Eines darf man allerdings nicht. Man darf keinesfalls die Akteurinnen unterschätzen. Im richtigen Leben studiert die eine, eine andere arbeitet mit behinderten Kindern.

Fazit des Abends. Die Band geht unglaublich ab. Dem Publikum bleibt keine Zeit zum Luft holen. Die Luft brennt wenn die Crackhuren im Haus sind.  

Fotos The toten Crackhuren im Kofferraum

 

 

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