Gelungene Premiere des ersten DARK MUNICH Festivals in München
München, 16.04.12. Am Samstag traf sich die „schwarze Szene“ zum ersten Dark Munich Festival in den Münchner Optimolwerken.
Schon im Vorfeld waren alle gespannt, gerade weil es in München derlei Angebote bisher wenig bis gar nicht gab.
Das angekündigte Line-Up war vielversprechend. Uu.a. waren Größen wie Agonoize und Kirlian Camera angesagt. Bereits um 12:00 Uhr, für viele nicht die richtige Uhrzeit, öffneten sich die Tore der Theaterfabrik und der Garage de Luxe. Aber 20 Bands an einem Abend brauchen natürlich ihre Zeit.
Tatsächlich schafften es doch einige schon um 12:00 Uhr aus den Federn und vertrieben sich die Zeit bis zum Beginn auf einem kleinen Gothicmarkt des Fallen Angel Store aus Germering.
Pünktlich um 13:00 Uhr begann die Show mit dem Electro-Pop-Punk-Rock Projekt Mila Masu. Mila, kleine Frau – große Röhre, rockte gleich ordentlich los und zog nicht nur wegen ihrem Äußern die Aufmerksamkeit des leider noch recht wenigen Publikums auf sich. Freche Texte, eine über die Bühne wirbelnde Sängerin mit kräftiger Stimme, dass war der Eindruck der blieb. Man kann nur hoffen, dass noch mehr von dieser Band zu hören sein wird.
Rockig ging es weiter mit deutschen und internationalen Bands wie „Naughty Whisper“ aus Mailand und „Winterspring“ aus Dessau. Langsam füllte sich die Halle und mit „Schöngeist“ gab es quasi den ersten Home-Act. Nach Schöngeist füllte sich die Halle plötzlich denn mit „Lord oft he Lost“ gab es das erste High-Light des Nachmittages. Die Tour mit Eisbrecher zeigte deutlich ihre Wirkung was den Bekanntheitsgrad betrifft.
Nachdem sich die Theaterfabrik schlagartig nach Lord oft he Lost leerte, herrschte in der Garage derweil dichtes Gedränge. Hier gab es jede Menge tanzbare Musik. Leider war die Garage etwas zu klein, so dass nicht alle die rein wollten auch rein kamen.
Energiegeladen ging es in der Theaterfabrick mit X-RX weiter. Elektronische Rave Klänge und eine ständige Hatz über die Bühne waren das Markenzeichen der Band. Dem Publikum gefiel es und es wurde getanzt als gäbe es kein Morgen.
Mit „Ophelia Overdose“, ein Fantasymodel aus Essen gab es eine kurze Ruhepause zum Luftholen. Allerdings konnte ihre 10-minütige Show, trotz Kunstblut und verführerischer Entkleidung nicht überzeugen. Viele fragende Blicke und eher sehr verhaltener Beifall aus dem Publikum sagten alles.
Beim nächsten Act wurde es blutig. Agonoize sind ja bekannt für die literweise Verwendung von Kunstblut für ihre Show. Entsprechend sah die Bühne und der Fotograben anschließend aus.
Zum Schluss gaben sich „Kirlian Camera“ die Ehre. Seit 30 Jahren im Geschäft und entsprechend bekannt waren sie für viele das Highlight das Abends. Seit dem Jahr 2000 ist Sängerin Elena Fossi fester Bestandteil der Band. Sie verzauberte nicht nur die Männerwelt mit ihren Dark Wave-Electro Klängen. Die Band bot eine perfekte Show und schloss damit einen sehr langen aber tollen Festivaltag.
Wer noch nicht genug hatte konnte sich bei den anschließneden Aftershow-Partys noch bis in den Sonntagmorgen vergnügen.
Unser Fazit: Eine tolle Idee wurde perfekt umgesetzt. Die Organisation, wie auch die Bands warne gut durchdacht und platziert. Großes Dankeschön an die gesamte Crew und hoffentlich auf ein DARK METAL Festival 2013.(JK)
Fotos Dark Munich Festival
Fotos Around DMF

