Clara Luzia on Tour mit Stop im Feierwerk München

München, 23.04.12.    Zwischen den Arbeiten am neuen Album, dass Anfang 2013 erscheinen wird, sind Clara Luzia für einige kleine Konzerte in Österreich und Deutschland unterwegs.

Das Projekt “Clara Luzia” gibt es seit 2006 in wechselnder Besetzung. “Railroad Tracks” war ihr erstes Album, dass beim eigens von Clara gegründetem Label “Asinella Records” 2006 erschien.
Im Jahr 2008 erhielt sie den Amadeus Music Award in der Kategorie “FM4 Alternative Act des Jahres”.
Die Presse ist derzeit voll von Lob und Jubel über Clara Luzia’s viertes Album “Falling Into Place”. Nicht zu Unrecht wird sie dort als wohl derzeit beste und vor allem wichtigste Musikerin der Indie Szene in Österreich bezeichnet.

Die Kranhalle im Feierwerk füllte sich am Donnerstag Abend zusehends schon beim Support- Act Martin Klein, der einen kleinen Ausschnitt aus seiner, im letzten Jahr erschienenen CD „Lass uns bleiben“, gab. Der junge Songwriter aus Innsbruck überzeugte mit leisen, gefühlvollen Songs und hat sicher den einen oder anderen Fan gewonnen.

Leicht dezimiert – Heidi und Max waren leider verhindert – und verstärkt durch PauT und Martin Klein, beginnt kurz darauf Clara Luzia ihr schon mit Spannung erwartetes Konzert.

Es gibt einen Mix aus Songs aller bisherigen CD’s. Clara, eigentlich dafür bekannt recht spärlich mit Worten zwischen den Songs umzugehen,  wirkte dieses an diesem Abend fast aufgekratzt. Für ihre Verhältnisse erzählt sie viel. Die vergessene Setlist für Martin wird mit den Worten: „..Ich bin eine schlechte Chefin..“ kommentiert und ein überraschender Einsatz von PauT am Bass kommentiert sie mit: „.. PauT spielt heute Bass, wo er noch nie spielen musste..“.

Alles kommt sehr locker und unbekümmert von der Bühne. Drummerin Ines zieht sich ihre Schuhe, sehr zur Freude des Publikums, zwischen zwei Songs aus, um bequemer spielen zu können. Trotz viel Rauch und einem Publikum, dass München-typisch mindestens 5 Meter Abstand zur Bühne hält, kann man die Begeisterung förmlich spüren. Claras bevorzugte Kommunikationsmittel, Musik und Text, verfehlen ihre Wirkung nicht. Die Stimmung im Saal ist sehr emotional. Man schaut in gebannte Gesichter, sieht verliebt drein schauende, Händchen haltende, mitsingende und tanzende Menschen. Die Musik und Clara’s manchmal sehr zerbrechlich wirkende Stimme gefallen dem Pubikum sichtlich.

Nach einigen Zugaben endet dieses wundervolle Konzert unter Beifall und nicht enden wollenden Zugaberufen.

Nach dem Konzert nimmt sich die Band noch die Zeit für kurze Gespräche, signiert CD’s und Vinyl.(Jo)

Fotos Clara Luzia

 

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